50 Jahre Oswald Metzen GmbH

In diesem Jahr feiert die Oswald Metzen GmbH ihr 50-jähriges Bestehen. Das bedeutet zum Einen fünf Jahrzehnte als leistungsfähiger Partner für seine Kunden. Dabei ist das Unternehmen sowohl regional als auch überregional als Anbieter kundenspezifischer Lösungen im den Bereichen Fördertechnik für Stück- oder Schüttgut, Rohrleitungsbau, Stahlbau, Montage/Service und Umwelttechnik präsent.

Anwendungen finden sich dafür in fast allen Bereichen der Industrie, so dass die Firma Oswald Metzen in der Lage ist, bei Konjunkturkrisen in einzelnen Branchen durch eine Fokussierung auf zukunftsträchtigere Märkte die eigene Entwicklung konstant voran zu treiben. Von Midlife-Crisis ist hier nichts zu spüren.

Neben dem Hauptsitz in Bitburg gibt es weitere Standorte in Erkelenz, Ruchheim, Gochsheim, Niederkrüchten und Stadtbredimus (Luxemburg). Die Einbindung in eine Unternehmensgruppe mit drei Schwesterfirmen, die alle ebenfalls im Maschinenbau tätig sind, ergeben ein spannendes Umfeld. Mit seiner 50-jährigen Geschichte verfügt Oswald Metzen über umfangreiche Erfahrung aus Tausenden von Projekten, die für seine Kunden erfolgreich abgeschlossen wurden.

Oswald Metzen GmbH übernimmt Korzonek Klärwerkstechnik

Die Oswald Metzen GmbH hat ihre Kompetenzen um die Sparte „Klärwerkstechnik“ erweitert.

Durch Übernahme des Unternehmens Korzonek Klärwerkstechnik in Niederkrüchten (Nordrhein-Westfalen) kann das spezifizierte Know-how im Bereich Maschinentechnik für Kläranlagen in das Portfolio der Oswald Metzen GmbH integriert werden.

Der seit mehr als 30 Jahren bestehende Betrieb beliefert deutschlandweit Kommunen, Abwasserverbände und Industrie vorwiegend mit Spezialersatzteilen für Räumermaschinen sowie einem Angebot an Serviceleistungen.

Mit dieser erfolgreichen Nachfolgeregelung können Sie das wesentlich erweiterte Produktportfolio von Korzonek und Oswald Metzen nutzen um die Schnittstellen in Ihren Projekten zu reduzieren.

Oswald Metzen GmbH

ELBE PARTNERS erwirbt Oswald Metzen GmbH

Oswald Metzen, mittelständischer Anbieter von Industrie-Dienstleistungen, regelt die Unternehmensnachfolge und sichert die Fortschreibung einer erfolgreichen Unternehmensgeschichte.

Bitburg/Sonsbeck/Hamburg, den 8. Oktober 2010

Die Oswald Metzen GmbH, ein Anbieter von Industrie-Dienstleistungen für den Anlagenbau mit Sitz in Bitburg/Rheinland-Pfalz, beschäftigt derzeit 120 Mitarbeiter an sieben Standorten bundesweit. Das Unternehmen hat sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich entwickelt und ist im Umsatz und Ertrag kontinuierlich gewachsen. Mit der Veräußerung sämtlicher Geschäftsanteile regelt Herr Oswald Metzen altersbedingt die Nachfolge des von ihm aufgebauten Unternehmens und legt die unternehmerische Gesamtverantwortung in die Hände der inhabergeführten ELBE PARTNERS-Gruppe, Hamburg. ELBE PARTNERS ist bereits an zwei Unternehmen im Segment „Industrietechnik“ beteiligt, die unter dem Dach der ELBE Industrietechnik GmbH, Sonsbeck/NRW zusammengefasst sind.

Die1969 gegründete Oswald Metzen GmbH produziert, entwickelt und betreut Anwendungen im Anlagen- und Maschinenbau, die ein Höchstmaß an Qualität erfordern. Flexible, auf Präzision spezialisierte Fertigung und Dienstleistung sind im Hause Oswald Metzen oberstes Gebot, um Kundenwünschen schnell und individuell gerecht zu werden. Die Geschäftsbereiche der Oswald Metzen umfassen neben Montagedienstleistungen für Maschinen- und Anlagen- hersteller die Herstellung von Förderern, insbesondere Maschinen- und Transportelemente für die Schütt- und Stückgutindustrie, und Silos, Elektroanlagen inkl. Schaltschränken sowie sonstige Anlagen im Stahl- und Rohrleitungsbau. Mit hochqualifizierten Mitarbeitern und einer klaren Qualitätspolitik überzeugt Oswald Metzen namhafte Kunden aus fast allen Sparten des Anlagenbaus und sieht sich mit einem breiten Dienstleistungsspektrum, innovativer Planungskompetenz sowie eigener Fertigung den Herausforderungen der Zukunft gewachsen.

„Aufgrund ihrer Komplexität stellen Nachfolgeregelungen in inhabergeführten mittel- ständischen Betrieben stets besonders hohe Anforderungen an den Erwerber, der zum Unternehmen passen muss“, erklärt Claus-Ascan Jencquel, Geschäftsführender Gesellschafter von ELBE PARTNERS. Umso verständlicher der Wunsch des Altgesellschafters, einen strategischen Partner zu gewinnen, der die operative Geschäftsführung vor Ort aktiv begleitet und neben Know-how und zusätzlichen Wachstumschancen vor allem auch die erforderliche Sozialkompetenz mitbringt.

Die ELBE Industrietechnik GmbH, die in 2008 bereits den Greiferhersteller KRÖGER Greifertechnik GmbH & Co. KG und in 2009 die FMS Fränkischer Maschinen- und Stahlbau GmbH – einen Auftragsfertiger für anspruchsvolle Schweiß- und Sonderkonstruktionen – erworben hatte, setzt ihren Wachstumskurs mit der Akquisition von Oswald Metzen fort. „In der ELBE Industrietechnik-Gruppe haben wir einen idealen Wachstumspartner gefunden, um unsere Geschäftsfelder auszubauen und die Weiterentwicklung des Unternehmens in einem sich ändernden Markt voranzubringen“ kommentiert Oswald Metzen die Transaktion.

„Die zunehmende Marktdynamik und eine Konzentration im Maschinen- und Anlagenbau werden in den meisten Sparten zu einer verstärkten Nachfrage nach industriellen Dienst- leistungen führen“ sagt Dietrich Wunn, Geschäftsführer der Oswald Metzen GmbH. Ralf Schumacher, ebenfalls Geschäftsführer der Oswald Metzen GmbH, fügt hinzu: „Zukünftig beabsichtigen wir, im Bereich Elektroanlagenbau weiter zu expandieren, um von dem erhöhten Bedarf an elektrischen Steuerungssystemen und Elektroanlagen im Maschinen- und Anlagenbau zu profitieren.“

Hintergrundinformationen zu Oswald Metzen

Neben den klassischen Montage- und Wartungs- & Instandhaltungs-Dienstleistungen entwickelt und produziert Oswald Metzen Fördertechnik sowie Elektro- und sonstige Anlagen für industrielle Anwendungen. Mit einem innovativen Produkt- und Leistungsspektrum, konsequentem Projektmanagement sowie branchenspezifischem Know-how bietet Oswald Metzen anspruchsvolle Lösungen aus einer Hand. www.oswald-metzen.de

Hintergrundinformationen zu ELBE Industrietechnik

Die ELBE Industrietechnik bildet das Dach der drei operativen Gesellschaften, Kröger Greifertechnik, FMS und Oswald Metzen. Die Gesellschaft versteht sich als Partner ihrer Tochtergesellschaften. In dieser Funktion werden vor allem Veränderungsprozesse gesteuert, übergreifende Projekte gelenkt und das Synergiepotential der Gesellschaften optimal genutzt. Zusätzlich verfolgt die Elbe Industrietechnik weiterhin akquisitorische Ziele im Bereich der Industrietechnik.

Hintergrundinformationen zu ELBE PARTNERS

ELBE PARTNERS ist eine inhabergeführte Industrie-Holding und versteht sich als „Der Hafen des Mittelstands“. ELBE PARTNERS erwirbt mittelständische Unternehmen in Veränderungsprozessen und entwickelt diese langfristig weiter ohne Verkaufsabsicht. Insbesondere Unternehmen des produzierenden Gewerbes und industrieller Dienstleistungen stehen im Fokus von ELBE PARTNERS. Mit einem Gruppenumsatz von rund € 75 Mio. und über 700 Mitarbeitern ist ELBE PARTNERS aktuell in den Bereichen Industrietechnik, Mikro-Elektronik und Technischer Kundendienst tätig. www.elbepartners.com

 

Oswald Metzen GmbH

Interview mit Oswald Metzen zur Übergabe an Elbe Partners

Oswald Metzen hat es vom Schmied zum erfolgreichen Anlagenbauer gebracht. Doch wie regelt ein Mittelständler seine eigene Nachfolge? Im Interview erklärt Metzen, weshalb eine familiäre Lösung nicht zustande kam, wie er mit Elbe Partners zusammen fand und warum er noch immer erhobenen Hauptes durch Bitburg gehen kann.

Frage: Herr Metzen, wie sind Sie Unternehmer geworden?

Oswald Metzen: Mein Vater, mein Großvater und mein Urgroßvater waren selbständige Schmiedemeister. Für mich war ziemlich schnell klar, dass auch ich diesen Beruf ergreifen möchte. Ich machte also eine Lehre und dann 1968 die Meisterprüfung als Landmaschinenmechaniker. Der Betrieb meines Meisters stand damals zum Verkauf und ich hatte die Chance, das kleine Unternehmen zu kaufen. Zwar ging es der Landwirtschaft konjunkturell damals nicht so gut. Doch ich habe mich neu orientiert und Kunden aus der Industrie gewonnen. Wir haben uns dann auf Montagen im Kraftfutterbereich und in Getreidemühlen spezialisiert.

Frage: Ihr Betrieb ist ziemlich rasch gewachsen?

Oswald Metzen: Als ich das Unternehmen übernommen hatte, waren wir nur ein Geselle, ein Auszubildender, ein Altmeister und ich. Ein Düsseldorfer Geschäftspartner brachte später 10 Monteure mit, die ich gut beschäftigen konnte und einstellte. Daraus ist dann über die Jahre ein Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten geworden. Wir haben in Bitburg Anlagen repariert und später auch gefertigt. Unsere Montagetruppen waren im Rheinland und Benelux unterwegs. Bei Übergabe des Unternehmens an Elbe Partners vor bald drei Jahren zählten wir bereits 120 engagierte Mitarbeiter.

Frage: Wann fingen Sie an, Ihre Nachfolge zu planen?

Oswald Metzen: Ich bin jetzt 71 Jahre. Mit 65 Jahren habe ich mich immer mehr damit beschäftigt, wie ich meine eigene Nachfolge organisieren und das Unternehmen in andere Hände geben könnte. Ursprünglich hatte ich meinen Neffen und einen meiner Schwiegersöhne vorgesehen. Leider wurde daraus nichts. Mein Schwiegersohn ist Amerikaner und wollte mit der Familie gerne wieder in den USA leben. Meiner Tochter war die Firma Metzen zu groß und sie hat dann die Schwesterfirma Goldsaat Agrartechnik übernommen.

Frage: Wie sind Sie dann mit Elbe Partners zusammen gekommen?

Oswald Metzen: Da die von mir angedachten Lösungen nicht funktionierten, habe ich mich zum Verkauf entschlossen. Ein Unternehmensberater aus Bad Soden half mir bei diesem schwierigen Prozess. Er war eine Vertrauensperson für mich, hat sich um Wertgutachten und wichtige Verträge gekümmert. Der Prozess des Verkaufs dauerte gut drei Jahre und mir wurden vier, fünf Interessenten vorgestellt. Während der gesamten Phase haben mich die beiden Geschäftsführer Ralf Schumacher und Dietrich Wunn positiv unterstützt.

Frage: Was war Ihnen beim Verkauf des Unternehmens besonders wichtig?

Oswald Metzen: Wir haben großen Wert darauf gelegt, dass alle Mitarbeiter vom Käufer übernommen wurden. Das Unternehmen sollte als Einheit bestehen bleiben und eben nicht zerschlagen werden. Der Stamm unserer Beschäftigten ist seit vielen Jahren im Betrieb, eine Stärke der Firma Metzen. Die Monteure sind bekannt und erfahren, sie sollten ihren Arbeitsplatz unbedingt behalten. Dass sogar der Name Oswald Metzen als Marke bestehen blieb, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich freue mich darüber.

Frage: Hatten Sie Bedenken, dass Elbe Partners Ihr Unternehmen nur kurz hält, etwas hübscher macht und dann teurer weiterverkauft?

Oswald Metzen: Ich habe gehofft, dass so etwas nicht passiert. Mein Bauchgefühl signalisierte mir allerdings, dass es mit Elbe Partners gut funktionieren könnte. Wir haben dann andere Betriebe besichtigt, die die Hamburger erworben hatten. Was ich da sah, imponierte mir. Herr Jencquel hat sich zudem unsere Kunden angeschaut. Alles verlief sehr vertrauensvoll. Rückblickend betrachtet haben wir mit Elbe Partners genau den richtigen Käufer gefunden.

Frage: Gab es während des Übergabe-Prozesses Unruhe im Unternehmen?

Oswald Metzen: Wir konnten die Verhandlungen mit Elbe Partners natürlich nicht geheim halten, das hat sich sofort herum gesprochen. Doch alle Beteiligten haben Herrn Jencquel und mir vertraut, sind im Unternehmen geblieben. Wir haben im Oktober 2010 dann die GmbH übergeben. Bald drei Jahre nach dem Verkauf sind noch immer alle mit der Entscheidung zufrieden. Es hat eben gepasst. Auf Wort und Handschlag kann man noch zählen. Wenn ich heute in den Betrieb gehe, werde ich immer noch sehr freundlich empfangen. Darüber freue ich mich und es macht mich sehr zufrieden.

 

Die Fragen stellte Andreas Nölting Quelle: http://www.elbepartners.com/n-thema-des-monats/2013-06-Die-Uebergabe-verlief-sehr-vertrauensvoll.php

Oswald Metzen GmbH

Ein Lebenswerk geht in neue Hände – Oswald Metzen ein Firmengründer mit Weitblick

Anfang Oktober 2010 war es nach intensiver zweijähriger Vorbereitung so weit: Oswald Metzen übergab seinen 120 Fachkräfte starken Betrieb für industrietechnische Anlagen an die Elbe Industrietechnik GmbH, deren Hauptsitz im niederrheinischen Sonsbeck liegt. „Natürlich ist es schwierig, das eigene Lebenswerk loszulassen“, gibt er nach 41 Jahren als handfester Unternehmer zu. „Aber die gesamte Übergabephase ist hervor- ragend gelaufen und ich bin sicher, dass es dem Unternehmen und den Arbeit- nehmern auch künftig gut geht. Sogar Expansionen sind geplant.“ Als Geselle hatte Metzen einen Betrieb für Landmaschinen und Schlosserei in Seffern übernommen.

Doch sukzessive wandelte sich das handwerkliche Geschäftsfeld hin zu High-Tech mit Ingenieurswissen und Industrieumfeld, beispielsweise für große Mühlenanlagen im Rotterdamer Hafen. „Ich war schon immer offen für Neu- es und lernbegierig“, schildert Metzen einen wesentlichen Grund, warum ihm der Umgang mit völlig neuen Menta- litäten, Begrifflichkeiten, Märkten und Kunden leicht fiel. „Ich bin mit auf Montage gefahren und habe erlebt, wie Kunden- zufriedenheit wächst.“

Im Jahr 1993 wurde eine Tochterfirma in Echternach gegründet, die nun ebenfalls in die Hände der Elbe Industrietechnik geht. „Am Standort Südeifel war es möglich, sehr fähige und motivierte Fachkräfte zu bekommen. Ein Fundus, der uns bis heute zu Gute kommt. Das gibt mir für mei- nen Ruhestand ein gutes Gefühl“, schildert Oswald Metzen ein Stück Freude an der noch ungewohnten Existenz. Seine Ehefrau Beate, die ihn auch im Unternehmen tatkräftig begleitete, teilt die neue besinnlichere Lebensqualität.

Nun geht er ausgiebig seinem Hobby nach: Angeln in der Nims und in der Kyll. Vor allem Forellen fängt er – entspannend für ihn und eine Form von Meditation. Ganz untätig wird er allerdings auch unternehmerisch nicht: Seine Tochter hat in Prüm eine Firma für Agrartechnik. „Da kann ich mit Rat und Tat zur Seite stehen und der jüngeren Generation etwas Gelassenheit vermitteln“, ist er überzeugt. Seine Kompetenz ist im Unternehmen auch weiterhin prägend. „Dank der besonderen Führungspersönlichkeit von Oswald Metzen können wir einen kerngesunden Betrieb in die Zukunft füh- ren“, attestieren die Belegschaft und die um Claus-Ascan Jencquel erweiterte Geschäftsführung dem ehemaligen Chef und Firmengründer.